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Akut- und Übergangspflege ab 1. Januar 2013 (provisorisch)

Durch die neue Tarifssystematik müssen ab 1. Januar 2013 neue Tarife für die AueP-Leistungen im stationären Bereich mit den Krankenversicherungen vereinbart werden.

Mit den Krankenversicherungen Helsana, Sanitas und KPT (HSK) wurde vereinbart, dass provisorisch ab 1. Januar 2013:

  • eine Einstufung mit den Instrumenten der Langzeitpflege erfolgen soll.
  • provisorisch auf Basis der Normkosten 2013 des Kantons Zürich für die Pflegeheime abgerechnet werden darf (Anteil 45% Krankenversicherung, Anteil 55% Gemeinden). Bitte beachten Sie die Tabelle in diesem Link.
  • als Voraussetzung zur Vergütung die Verordnung des Spitalarztes und das Bedarfsformular vorliegen muss.

Für die Abrechnung der AueP-Leistungen bei den übrigen Krankenversicherungen: Es wird empfohlen, einstweilen eine Einstufung mit den Instrumenten entsprechend der neuen Tarifsystematik mit den 12 Stufen à 20 Minuten vorzunehmen. Mit einer Abrechnung muss zugewartet werden.


Die Verhandlungen mit den Krankenversicherungen werden Ende zweite Woche Januar 2013 fortgesetzt. Über die definitiven Vereinbarungen werden die Betriebe orientiert.

Bedarfserhebung bei Tages- und Nachtstrukturen


Bis anhin konnte bei Tages- und Nachtstrukturen mit einer einzigen Pauschale mit den Krankenversicherungen abgerechnet werden. Der Wechsel auf die neue Tarifsystematik sowie die Vorgaben in Art. 7a KLV gebietet eine Bedarfserhebung und Abrechnung nach Stufen. Da dies bisher nicht notwendig war, muss mit den Krankenversicherungen die Art der Bedarfserhebung verabredet werden.

Als Übergangslösung kann das vereinfachte Bedarfsmeldeformular (Download über diesen Link) angewendet werden. Dieses wird in einigen anderen Kantonen ebenfalls verwendet. Mit den Versicherungen HSK ist diese Übergangslösung vereinbart. An tarifsuisse, welche die meisten übrigen Krankenversicherungen vertritt, ist diese Übergangslösung kommuniziert.

Die Diskussionen mit den Krankenversicherungen werden Ende zweite Woche Januar 2013 fortgesetzt. Dabei soll auch die Möglichkeit erörtert werden, ob nicht weiterhin über eine einzige Pauschale abgerechnet werden kann. 


Vertrag Nebenleistungen mit HSK verlängert

Die Auseinandersetzung zwischen den Krankenversicherungen und den Zürcher Alters- und Pflegeheimen über das Recht, nebst den Pflegeleistungen auch Nebenleistungen (ärztliche und therapeutische Leistungen, Medikamente, Pflegematerialien) über die Krankenversicherung abzurechnen, ist bekanntlich bis vor das Bundesverwaltungsgericht gelangt. Der Entscheid steht nach wie vor aus.

Der seit 2011 bestehende Vertrag mit der Einkaufsgemeinschaft von Helsana, Sanitas und KPT (HSK) zu den Nebenleistungen durch die Zürcher Alters- und Pflegeheime konnte um ein weiteres Jahr (bis Ende 2013) verlängert werden.


© Curaviva Kanton Zürich 2014