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Informationsveranstaltungen der Gesundheitsdirektion

Zwischen dem 28. Oktober und 15. November 2010 präsentiert die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich die Änderungen mit der neuen Pflegefinanzierung im Kanton Zürich. 

Die Folien der Präsentation sind über diesen Link abrufbar:

www.gd.zh.ch/pflegefin

Die Normkosten und die Normdefizite für die Pflegekosten in den stationären Langzeiteinrichtungen sind in den beiliegenden Auszügen sichtbar:

GD_Normkosten-Normdefizit_BESA_20101028.pdf

GD_Normkosten-Normdefizit_RAI_20101028.pdf


Präsentation für BewohnerInnen und Angehörige

Die Pflegefinanzierung ist keine einfache Thematik für alle Beteiligten. Insbesondere Bewohnerinnen und Bewohner bzw. die Angehörigen werden mit der komplexen Materie stark gefordert sein. Zur Unterstützung der Betriebe hat Curaviva Kanton Zürich eine Präsentationsvorlage erstellt, welche von den Betrieben frei angepasst werden kann.

Curaviva-ZH_Neue-Pflegefinanzierung_Vorlage_20101027.ppt


Auswirkungen des neuen Pflegegesetzes

Die neue Pflegefinanzierung und das neue Pflegegesetz haben mannigfaltige Auswirkungen auf die pflegebedürftigen Personen, auf die Leistungserbringer und auf die Gemeinden.

Die nachfolgenden Zusammenstellungen hat Josef Zimmermann, Direktor Gustav Zollinger-Stiftung in Forch und Vorstandsmitglied von Curaviva Kanton Zürich, zur Verfügung gestellt:

Auswirkungen_Pflegegesetz_stationaere-Langzeitpflege_20101026.pdf

Auswirkungen_Pflegegesetz_Spitex_20101026.pdf

Auswirkungen_Pflegegesetz_Akut-und-Uebergang_20101026.pdf

Eine Arbeitsgruppe von Vertreterinnen und Vertretern im Bezirk Meilen hat einen umfangreichen Fragekatalog aus Sicht der Gemeinden erstellt. Dieser zeigt auf, dass noch viel Arbeit auf die Gemeinden zukommt:

Pflegefinanzierung_Fragenkatalog-Gemeinden_20101025.pdf


BESA im Jahr 2011 mit vier Stufen

Eine wichtige Erkenntnis ergibt sich für die Heime mit BESA, welche bisher mehr als die im Jahr 2010 geltenden vier Stufen (10, 12 oder gar Stufen pro BESA-Punkt) fakturiert haben:

  • Die Normkosten bzw. das Normdefizit wird von der Gesundheitsdirektion für das Jahr 2011 auf 4 Pflegestufen festgelegt (also BESA1, 2, 3, 4). 
  • Der Regierungsrat hat als Beiträge für die Krankenversicherungen im Jahr 2011 die gleichen Tarife in der gleichen Systematik wie im Jahr 2011 festgelegt. Daraus folgt, dass die Taxordnungen 2011 der Pflegeheime für die Pflegekosten zwingend vier Stufen aufweisen müssen (und nicht 10,12 oder gar Stufen pro BESA-Punkt).


Hearing zu den Ausführungsbestimmungen

Die Geundheitsdirektion des Kantons Zürich hat am 7. Oktober 2010 ein Hearing zu den geplanten Ausführungsbestimmungen durchgeführt. Dazu hat er Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, von Betroffenen sowie von Heimen und Spitexorganisationen eingeladen. Die definitiven Ausführungsbestimmungen werden Ende Oktober/Anfang November veröffentlicht. Danach wird die Gesundheitsdirektion im Zeitraum bis Mitte November Informationsveranstaltungen für die Gemeinden und Leistungserbringer durchführen.

Curaviva Kanton Zürich hat die Auswirkungen des Pflegegesetzes und der voraussichtlichen Ausführungsbestimmungen analysiert. Die Auswirkungen dazu sind unter diesem Link zu finden. Nach den definitiven Ausführungsbestimmungen wird Curaviva Kanton Zürich die Mitte September 2010 angefertigte Skizze zu den Taxordnungen 2011 anpassen.


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