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Vorgaben Gesundheitsdirektion zu Normdefiziten und Rechnungslegung im Jahr 2015

Mit Schreiben vom 8. September 2014 hat die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich die Vorgaben zu Normdefiziten und Rechnungslegung für das Jahr 2015 bestimmt. Nach der Reduktion für 2014 um 5,5% (CHF 1.2259) steigen die Normkosten für 2015 um 11% auf neu CHF 1.3617 pro Minute. Da sich die Krankenversicherungsbeiträge und Eigenanteile der Bewohnenden im Jahr 2015 nicht verändern, wirkt sich diese Erhöhung nur auf das Normdefizit aus.

Die Gesundheitsdirektion und auch Curaviva Kanton Zürich konnten feststellen, dass die Qualität der Kostenrechnungsdaten markant zugenommen hat. Die Anstrengungen des Verbands mit der Einführung des KORE-Branchenmodells KGL und der Betriebe mit einer seriösen Erstellung haben zu dieser Qualitätssteigerung beigetragen. Ein Grossteil der Betriebe hat das empfohlene Branchenmodell angewendet. Eine weitere Steigerung der Qualität kann noch erreicht werden, wenn die übrigen Betriebe ebenfalls das Branchenmodell anwenden.

Die Höhe der Normkosten 2015 mag erstaunen. Andererseits ist festzuhalten, dass um einiges mehr als die Hälfte der Betriebe im 2013 höhere Pflegekosten ausweisen (die durchschnittlichen Pflegekosten pro Tag betragen gemäss Auswertung der Gesundheitsdirektion CHF 1.4184 pro Minute) und dass die Normkosten immer zwei Jahre hinterher hinken (womit die jährlichen Kostensteigerungen für zwei Jahre nicht berücksichtigt sind). 

In den nachfolgenden Links sind die Vorgaben 2015 der Gesundheitsdirektion sowie die Grundlagen der Umsetzung Pflegefinanzierung für das Jahr 2015 zu finden:

Vorgaben Gesundheitsdirektion 2015 zu Normdefiziten und Rechnungslegung

Grundlagen Umsetzung Pflegefinanzierung 2015


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