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Kostenermittlung und Leistungserfassung

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erinnert die Pflegeheime daran, eine transparente Kostenermittlung und Leistungserfassung zu führen. Mit dem Schreiben vom 23. Juni 2015 soll gesichert werden, dass der Tarifschutz für unsere Bewohnerinnen und Bewohner eingehalten wird und namentlich keine Pflegekosten unter einem anderen Titel (z. B. „Betreuung“ oder „Hotellerie“) verrechnet werden.

Das Schreiben des BAG vom 23. Juni 2015 finden Sie im nachfolgenden Link: 

Schreiben Bundesamt für Gesundheit zu Kostenermittlung und Leistungserfassung

Die Verbände der Koordinationsgruppe Langzeitpflege Schweiz (Curaviva Schweiz, H+, senesuisse) stellen Hilfsmittel zur Verfügung, deren Gebrauch auch Curaviva Kanton Zürich empfiehlt wie das ‚Handbuch Kostenrechnung und Leistungsstatistik für Alters- und Pflegeheime’ und das ‚Handbuch Anlagebuchhaltung für Alters- und Pflegeheime’. Im Bereich Zeiterfassung gibt es Instrumente wie die Arbeitszeitanalyse CURAtime oder tacs.

Curaviva ist sich bewusst, dass die Kantone die „Restkosten der Pflege“ und die Restfinanzierung noch immer unterschiedlich handhaben. Curaviva und senesuisse  werden ein Schreiben an das BAG verfassen, welches u.a. auf die Pflicht zur Gleichbehandlung aller Patientinnen und Patienten in der Schweiz hinweisen und auf die durch das BAG kommunizierten Forderungen eingehen wird. Zudem wird eine vollständige Tragung der Restkosten durch die Gemeinden/Kantone für alle auf ihrem Gebiet anfallenden Pflegekosten gefordert, damit die Betriebe nicht gezwungen sind, sich unrechtmässig zu verhalten.

Stand neue Pflegefinanzierung

Curaviva Schweiz hat bei den Kantonalverbänden eine Umfrage zum Stand der neuen Pflegefinanzierung vorgenommen. Die Resultate finden Sie auf der Homepage von Curaviva Schweiz:

Neuregelung der Pflegefinanzierung nach Kanton – Stand 2015


© Curaviva Kanton Zürich 2014